Epilepsien gehören zu den häufigsten chronischen Erkrankungen in der Neurologie und können in jedem Lebensalter auftreten.
Häufig beginnt die Erkrankung schon im Kindes- oder Jugendalter, wobei die Behandlung von kindlichen Epilepsien nicht zu unserem Arbeitsschwerpunkt gehört. Epilepsien können viele Ursachen haben. Hauptsymptom der Epilepsie sind in der Regel epileptische Anfälle, die sehr unterschiedlich ablaufen können. Häufig, aber nicht immer, treten bei den Anfällen Gedächtnislücken und Bewusstseinsverluste auf. Auch Stürze und Verletzungen sind möglich. Epileptische Anfälle treten nicht nur bei Epilepsien auf.

Moderne antiepileptische Medikamente bieten hinsichtlich der Verträglichkeit oft wesentliche Vorteile in der Behandlung. In vielen Fällen lässt sich bei den meist chronischen Epilepsien mit Medikamenten eine langfristige Anfallsfreiheit erreichen. Auch Anpassungen der Lebensgewohnheiten sind manchmal hilfreich. Einzelne Patienten können bei schweren Formen auch von Heilmethoden wie Epilepsiechirurgie oder (selten) einer Schrittmacherbehandlung profitieren. Bei Bedarf arbeiten wir mit regionalen und überregionalen (ggf. bundesweit) Epilepsiezentren zusammen.
Die Erkrankung kann Lebenskonzepte und persönliche oder familiäre Planungen in Frage stellen. Auch sind rechtliche Fragen z.B. zur Teilnahme am Straßenverkehr oder für die Berufswahl zu beachten. Als zuverlässige Partner auch für diese Fragen stehen wir Ihnen gern zur Seite.

Die Krankheitsvorgeschichte, Bilduntersuchungen des Gehirns (z.B. MRT) und das EEG (Elektroencephalogramm / Hirnstromkurve) sind oft wesentlich zur Diagnosestellung und Therapieentscheidung. Sofern Befunde oder Arztberichte vorliegen empfiehlt es sich meist, diese schon zum ersten Termin mitzubringen. Angehörige oder Vertraute liefern oft wichtige zusätzliche Informationen zum Geschehen und können zum gemeinsamen Arztgespräch gerne begleiten.

Als zuverlässige Partner auch für diese Fragen stehen wir Ihnen gern zur Seite.