Migräne und Kopfschmerzen zählen zu den häufigsten neurologischen Erkrankungen. Trotz intensiver Diagnostik finden sich nur in den seltensten Fälle eine Ursache dafür. Dennoch gibt es viele Möglichkeiten, betroffenen Patientinnen und Patienten zu helfen.
Voraussetzung für eine erfolgreiche Behandlung ist die diagnostische Einordnung der Kopfschmerzform (z.B. Migräne, Spannungskopfschmerz, Cluster-Kopfschmerz) und die Abgrenzung zu anderen neurologischen Erkrankungen wie z.B. der Trigeminusneuralgie oder dem atypischen Gesichtsschmerz. Hierzu bedarf es weiterer Untersuchungen, die wir gerne für Sie veranlassen.

Wir beraten Sie bezüglich aller nicht-medikamentösen und medikamentösen Behandlungsmöglichkeiten. Sämtliche zugelassene Medikamente können von uns verordnet bzw. angewandt werden. Neben der Akuttherapie setzen wir in schweren Fällen auch Medikamente zur Prophylaxe ein. Bei der besonders schweren Form der „chronischen Migräne“ kann von uns auch eine Behandlung mit Botulinumtoxin (Botox®) durchgeführt werden.

Bei Frauen ist die Migräne oft zyklusabhängig oder beeinflussbar durch die Einnahme oraler Kontrazeptiva (die „Pille“). Sollte dieser Verdacht vorliegen bieten wir Ihnen auch eine fachärztliche gynäkologische Beurteilung an und beraten sie bezüglich möglicher therapeutischer Maßnahmen.