Fachärzte für Neurologie und Psychiatrie & Fachärzte für Gynäkologie

Praxisschwerpunkte

Neurologie

Schätzungsweise zwei Millionen Menschen sind in Deutschland an einer Demenz erkrankt. Diese Erkrankung ist wie kaum eine andere eine große Herausforderung an die Angehörigen und an die Gesellschaft. Umso wichtiger ist ein verlässlicher und kompetenter Arzt, der durch alle Stadien der Erkrankung begleiten kann.

Bei Verdacht auf das Vorliegen einer Demenz führen wir die erforderlichen neuropsychologischen und laborchemische Untersuchungen durch. Wir veranlassen und organisieren auch die apparative Diagnostik. Vor einer leitliniengerechten Behandlung muss eine diagnostische Einordnung der Demenzform erfolgen. Dazu gehört in manchen Fällen auch eine Lumbalpunktion zur Liquordiagnostik oder als Ablassversuch, die in unserer Praxis durchgeführt werden kann. Wichtig ist die Erkennung symptomatischer Demenzerkrankungen (z.B. bei Stoffwechselerkrankungen oder Normaldruckhydrozephalus), die oft eine Behandlung der Ursache und vollständige Heilung erlaubt.

Sollte keine Heilung möglich sein, beraten wir sie bezüglich aller nicht-medikamentöser und medikamentöser Behandlungsmöglichkeiten, um den Krankheitsverlauf zu verzögern. Sämtliche zugelassene Therapieverfahren können von uns verordnet werden. Wir beraten und helfen Ihnen auch bei allen sozialmedizinischen Aspekten der Erkrankung (z.B. Pflegestufe, Tagespflege, gesetzliche Betreuung, Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung, Selbsthilfegruppen). Durch die nervenärztliche Betreuung mehrerer Pflegeheime ist es uns oft auch möglich, im Spätstadium eine kontinuierliche ärztliche Begleitung sicherzustellen.

Die Diagnostik und Therapie der Multiplen Sklerose bildet einen Interessen- und Arbeitsschwerpunkt unserer Arbeit. Es wird (wenn notwendig) die Möglichkeit einer schmerzfreien Lumbalpunktion zur Liquordiagnostik ambulant angeboten. In enger Zusammenarbeit mit Radiologen bieten wir einen schnellen Zugriff auf qualitativ hochwertige MRT Diagnostik.

Die MS – Behandlung erfolgt nach den aktualisierten Leitlinien der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft. Wir versuchen regelhaft eine stationäre Behandlung zu vermeiden, diese ist nur noch in Ausnahmefällen kurzfristig erforderlich. Alle zur Verfügung stehenden Therapiemöglichkeiten einschließlich der Infusionstherapien mit monoklonalen Antikörpern werden in unseren Praxisräumen durch entsprechend geschulte Mitarbeiter durchgeführt. Therapieeinstellungen mit Spritzentraining und Überwachung der modernen oralen Therapieformen wird durch unsere langjährig erfahreren MS Nurses gewährleistet. Besonderen Wert legen wir auf die psychosoziale Betreuung, Fragen Ihrer Patientenrechte und Patientenschulungen mit mehrfach im Jahr stattfindenden Informationsabenden in der Praxis.

Wir legen großen Wert auf flankierende Therapiemaßnahmen wie Krankengymnastik, Ergotherapie und ggf. Psychotherapie. In Zusammenarbeit mit den gynäkologischen Kolleginnen betreuen wir Sie bei Kinderwunsch, Schwangerschaft und Stillzeit mit dem jeweils individuell zugeschnittenem Therapieregime.

Die Parkinson-Krankheit ist eine häufige neurologische Erkrankung. Sie ist nach dem Erstbeschreiber, dem englischen Arzt Dr. James Parkinson, benannt und wird auch idiopathisches Parkinson-Syndrom, Morbus Parkinson oder Schüttellähmung genannt.

Sollten Sie eine Steifigkeit der Muskulatur, Bewegungsarmut und Zittern (Tremor) bemerken, so könnte bei Ihnen eine Parkinson-Krankheit vorliegen. Typisch ist die langsame Zunahme der Beschwerden, wobei oft zu Anfang nur eine Körperseite betroffen ist. Außerdem können ein verändertes Gangbild, verminderte Mimik, eine leise, monotone Stimme und die Veränderung der Handschrift vorkommen.

Neben der eigentlichen Parkinson-Krankheit gibt es viele andere Ursachen für derartige Beschwerden (z. B. vaskuläre und atypische Parkinson-Syndrome, Normaldruckhydrocephalus sowie andere Formen des Tremors). Daher ist zuerst eine umfangreiche Diagnostik notwendig. Bei dem ersten Kontakt in unserer Praxis führen wir immer eine gründliche Erhebung der Krankengeschichte, eine klinisch neurologische Untersuchung und eine Kernspintomographie des Kopfes durch. In unklaren Fällen haben wir außerdem die Möglichkeit, Sie zu nuklearmedizinischen Untersuchungen zu überweisen.

Wenn die Diagnose eines Morbus Parkinson bestätigt ist, führen wir einen sogenannten L-Dopa-Test durch. Patienten erhalten in der Praxis ein Parkinsonmedikament, und wir beurteilen mit ihnen zusammen, ob das Medikament Wirkung zeigt. Danach kann eine dauerhafte Behandlung mit Medikamenten eingeleitet werden, um die Beschwerden zu bessern. Diese erfolgt individuell nach den Bedürfnissen des Patienten und nach den Leitlinien der deutschen Gesellschaft für Neurologie. In der Regel ist der Morbus Parkinson eine über viele Jahre hinweg sehr gut mit Medikamenten und Krankengymnastik behandelbare Erkrankung.

Wir legen dabei großen Wert auf die regelmäßige Betreuung unserer Patienten. Das ermöglicht neben der optimalen Einstellung mit Medikamenten, und der Verordnung von Physiotherapie auch die Therapie von im Verlauf häufig hinzukommenden nicht-motorischen Beschwerden der Parkinson-Krankheit wie z.B. depressiven Verstimmungen, Gedächtnisstörungen, Schlafstörungen, vermehrtem Speichelfluss, niedrigem Blutdruck und häufigem Harndrang. Über unsere Parkinsonassistentin, die Ihnen auch telefonisch bei Fragen zur Verfügung steht, bieten wir die Verlaufsbeobachtung mit standardisierten Testverfahren (UPDRS) und medizinische Videobeobachtung zu Hause an.

Erst nach vielen Jahren der Behandlung treten bei einigen Patienten Veränderungen der Wirksamkeit der Medikamente, die sogenannten Wirkungsfluktuationen bzw. L-Dopa-induzierten Dyskinesien, auf. Diese machen eine Umstellung der Behandlung notwendig. Neben der Veränderung der Tabletten bieten wir die Einstellung auf eine Apomorphinpumpe (in Zukunft auch auf eine Duodopa-Pumpe) an und beraten Sie bezüglich tiefer Hirnstimulation.

Epilepsien gehören zu den häufigsten chronischen Erkrankungen in der Neurologie und können in jedem Lebensalter auftreten.
Häufig beginnt die Erkrankung schon im Kindes- oder Jugendalter, wobei die Behandlung von kindlichen Epilepsien nicht zu unserem Arbeitsschwerpunkt gehört. Epilepsien können viele Ursachen haben. Hauptsymptom der Epilepsie sind in der Regel epileptische Anfälle, die sehr unterschiedlich ablaufen können. Häufig, aber nicht immer, treten bei den Anfällen Gedächtnislücken und Bewusstseinsverluste auf. Auch Stürze und Verletzungen sind möglich. Epileptische Anfälle treten nicht nur bei Epilepsien auf.

Moderne antiepileptische Medikamente bieten hinsichtlich der Verträglichkeit oft wesentliche Vorteile in der Behandlung. In vielen Fällen lässt sich bei den meist chronischen Epilepsien mit Medikamenten eine langfristige Anfallsfreiheit erreichen. Auch Anpassungen der Lebensgewohnheiten sind manchmal hilfreich. Einzelne Patienten können bei schweren Formen auch von Heilmethoden wie Epilepsiechirurgie oder (selten) einer Schrittmacherbehandlung profitieren. Bei Bedarf arbeiten wir mit regionalen und überregionalen (ggf. bundesweit) Epilepsiezentren zusammen.
Die Erkrankung kann Lebenskonzepte und persönliche oder familiäre Planungen in Frage stellen. Auch sind rechtliche Fragen z.B. zur Teilnahme am Straßenverkehr oder für die Berufswahl zu beachten. Als zuverlässige Partner auch für diese Fragen stehen wir Ihnen gern zur Seite.

Die Krankheitsvorgeschichte, Bilduntersuchungen des Gehirns (z.B. MRT) und das EEG (Elektroencephalogramm / Hirnstromkurve) sind oft wesentlich zur Diagnosestellung und Therapieentscheidung. Sofern Befunde oder Arztberichte vorliegen empfiehlt es sich meist, diese schon zum ersten Termin mitzubringen. Angehörige oder Vertraute liefern oft wichtige zusätzliche Informationen zum Geschehen und können zum gemeinsamen Arztgespräch gerne begleiten.

Als zuverlässige Partner auch für diese Fragen stehen wir Ihnen gern zur Seite.

Migräne und Kopfschmerzen zählen zu den häufigsten neurologischen Erkrankungen. Trotz intensiver Diagnostik finden sich nur in den seltensten Fälle eine Ursache dafür. Dennoch gibt es viele Möglichkeiten, betroffenen Patientinnen und Patienten zu helfen.
Voraussetzung für eine erfolgreiche Behandlung ist die diagnostische Einordnung der Kopfschmerzform (z.B. Migräne, Spannungskopfschmerz, Cluster-Kopfschmerz) und die Abgrenzung zu anderen neurologischen Erkrankungen wie z.B. der Trigeminusneuralgie oder dem atypischen Gesichtsschmerz. Hierzu bedarf es weiterer Untersuchungen, die wir gerne für Sie veranlassen.

Wir beraten Sie bezüglich aller nicht-medikamentösen und medikamentösen Behandlungsmöglichkeiten. Sämtliche zugelassene Medikamente können von uns verordnet bzw. angewandt werden. Neben der Akuttherapie setzen wir in schweren Fällen auch Medikamente zur Prophylaxe ein. Bei der besonders schweren Form der „chronischen Migräne“ kann von uns auch eine Behandlung mit Botulinumtoxin (Botox®) durchgeführt werden.

Bei Frauen ist die Migräne oft zyklusabhängig oder beeinflussbar durch die Einnahme oraler Kontrazeptiva (die „Pille“). Sollte dieser Verdacht vorliegen bieten wir Ihnen auch eine fachärztliche gynäkologische Beurteilung an und beraten sie bezüglich möglicher therapeutischer Maßnahmen.

Gynäkologie und Geburtshilfe

Alle Leistungen der „Gynäkologie und Geburtshilfe“ sind an den Standorten Wittenau und Birkenwerder möglich.

An modernsten Geräten bieten wir Ihnen sowohl in Birkenwerder als auch in Berlin 3D & 4D Ultraschalldiagnostik an.
  • Radiesse und Hyaloron
  • Botox

„Anti Aging Sprechstunde“… ein großes Wort!

Viele ärztliche Kollegen bieten zunehmend diese Sprechstunde an, nicht nur die plastisch ästhetischen Chirurgen. Meine Motivation hierzu ist weniger  wirtschaftlicher, sondern sehr persönlicher Natur. Ich befinde mich inzwischen in den 50er Lebens- und Wechseljahren und habe selbst die o.a. durchgreifenden persönlichen, gesundheitlichen und v.a. Hautalterungserfahrungen gemacht. Daraus entstanden ist diese sehr spezielle Sprechstunde für Frauen und natürlich auch Männer. Faltenunterspritzungen mit Füllstoffen (Fillern) wie Radiesse (Radiesse® Consumer Website) oder Belotero (Belotero® Consumer Website), Faltenglättung mit muskelentspannennden Medikamenten (Botulinumtoxin) und extern anzuwendende Medikamente (Hormoncreme) sind die Bausteine einer dann sehr individuellen Gesichtsbehandlung.

Nach umfassender und laufender Aus- und Weiterbildung bin ich inzwischen mit Selbstbewußtsein (und neuem Wohlbefinden) für Sie  zu einem Beratunggespräch da, in welchem wir einen Behandlungsplan und auch gemeinsam die Kosten entwickeln. Der Kostenplan folgt der GOÄ (Gebührenordnung für Ärzte), aber v.a. ihrem persönlichem Behandlungsanliegen und ihrer wirtschaftlichen Situation.

Zur Anwendung mit Botulinumtoxin hat Michael de Groot eine fast 20 jährige Erfahrung und betreibt seit Jahren eine Sprechstunde vorrangig für neuologische Erkrankungen, aber ebenfalls zur Faltenbehandlung.

Wir benutzen Produkte der Firma Juvéderm.

Wir betreuen Sie vertrauensvoll bei Kinderwunsch- und Schwangerschaft bei Vorerkrankungen wie Depression, Epilepsie oder Multipler Sklerose.

Wir bieten Ihnen auch den hormonfreien Weg zur Verhütung an. Informieren Sie sich unter www.verhueten-gynefix.de oder sprechen Sie uns gerne dazu direkt an.

Hautalterung wird im Wesentlichen in zwei Kategorien unterteilt:

  1. Die exogene Hautalterung wird durch äußere Faktoren beeinflusst wobei Sonnenlicht eine große Rolle spielt.
  2. Die endogene Hautalterung wird vor allem durch Hormonmangel hervorgerufen, welcher sich spätestens ab dem 40. Lebensjahr bemerkbar macht.

Zur Behandlung der exogenen Hautalterung liefern frei verkäufliche Kosmetika einen wertvollen Beitrag, denn Sie enthalten unterschiedliche Pflegesubstanzen, Feuchtigkeitsspender und Radikalfänger.
Der zweite wichtige Faktor, die endogene Hautalterung, kann durch herkömmliche Kosmetika nicht beeinflusst werden.
Die hormonmangelbedingte, endogene Hautalterung und damit verbundene unerwünschte Hautveränderungen werden am besten durch die lokale Zufuhr der fehlenden Hormone behandelt.
Hormone selbst sind als medizinische Inhaltsstoffe deklariert. Deshalb muss Hormonkosmetika von Ihrem Arzt verordnet und in der Apotheke hergestellt werden. Aus diesem Grund gibt es die hochwirksamen Kosmetika nur auf Rezept.

  • Unsere körpereigenen Hormone haben einen großen Einfluss auf unsere Haut. Hormonmangel und Hormonungleichgewicht können Falten, Cellulite, Akne und Haarausfall verursachen.
  • Eine Möglichkeit die hormonelle Balance der Haut zu unterstützen bietet die moderne medizinische Kosmetik.
  • Leiden Sie unter Falten, Cellulite, Akne oder Haarausfall?
    Dann sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt.

Weitere Informationen zu den Produkten

Wir bieten Ihnen alle gängigen Impfungen an und richten uns streng nach den Impfempfehlungen der STIKO (Impfempfehlungen für Frauen mit Kinderwunsch). Grippeschutzimpfungen bieten wir allen unseren älteren oder chronisch kranken Patienten an.

Außerdem unterstützen wir die Empfehlung der STIKO der Grippeschutzimpfung aller Schwangeren ab dem 2. Trimenon!

Bringen Sie uns Ihren Impfausweis mit – wir beraten Sie gerne

Unser besonderes Anliegen ist es unsere jungen Patientinnen früh mitzubetreuen. Auch hier sehen wir unsere Aufgabe als Hausarzt der Frauen. Meist bietet sich die Erstvorstellung zur Impfung gegen HPV (Gebärmutterhalskrebsimpfung) an unsere Praxis kennenzulernen. Es findet bei der Erstvorstellung keine (!) gynäkologische Untersuchung statt, falls dies nicht unbedingt erwünscht wird.

Wir möchten unsere Patienten kennenlernen und auch Vertrauen schaffen damit der Gang zum Frauenarzt für niemanden mit Angst verbunden ist.

Wir betreuen mehrere Hundert Betroffene mit Multipler Sklerose und ein großer Anteil davon sind junge Frauen. Die Erkrankung selbst sollte Sie ebenso wenig wie die zur Verfügung stehenden Basis- und Eskalationsmedikamente (z.B. Interferone oder moderne Antikörperbehandlungen) von einer Schwangerschaft und Familiengründung abhalten. In Kooperation mit dem behandelnden Neurologen (natürlich auch, wenn Sie nicht bei “unseren” Neurologen in Betreuung sind) werden wir Sie zu allen Fragen eines Kinderwunsches und einer sicher überwachten Schwangerschaft beraten. Sollte eine Cortisonstoßbehandlung in der Schwangerschaft oder in der Stillzeit notwendig sein, kann diese ambulant in unseren Praxisräumen durchgeführt werden. Gerne bringen Sie auch Kinder mit. Bedenken Sie: nichts schützt so gut vor MS-Schüben wie eine Schwangerschaft!

Wir führen die Nackenfaltemessung nach FMF Deutschland durch.

Sowohl in der Frauen-  als auch in der Nervenheilkunde sind wir für sexualmedizinische und sexuelle Partnerschaftsprobleme kompetente Ansprechpartner und vermitteln nur bei Bedarf in Spezialambulanzen. Zu diesem sensiblen Thema möchten wir einen niederschwelligen Zugang für Sie schaffen und in professionellem und äußerst diskretem Rahmen Probleme benennen, Lösungsmöglichkeiten gemeinsam erarbeiten und neue Lebensqualität schaffen.

Zitat Berufsverband der Frauenärzte: „Immer wieder sehen wir Frauen den Wechseljahren mit unsicheren Gefühlen entgegen. Es gibt jedoch keinen Grund, nicht auch ab 50 noch attraktiv und in jeder Hinsicht aktiv zu sein.  Es gibt  Wege, den körperlichen und seelischen Problemen in dieser Zeit zu begegnen. Sie sollten diese Phase als wichtigen Teil Ihres Lebens akzeptieren, sich nicht selbst in Frage stellen und offen für Neues sein. Was Sie allerdings nicht als Schicksal hinnehmen sollten, sind gesundheitliche Einschränkungen. Die Medizin kann heutzutage mit vielfältigen Therapiemöglichkeiten die Beschwerden der Wechseljahre lindern oder beheben, so dass die Leistungsfähigkeit und Lebensqualität erhalten bleiben.

Bei der Hormonersatztherapie (HRT) wird der in den Wechseljahren entstehende Hormonmangel künstlich ausgeglichen. Eine Hormonersatztherapie verfolgt nicht das Ziel, die bisherige Hormonkonzentration im Körper wieder herzustellen, sondern will gezielt die östrogenmangelbedingten Beschwerden und Krankheiten der Wechseljahre beseitigen oder – wenn frühzeitig begonnen wird – sogar verhindern. Wechseljahresbeschwerden wie nervöse Unruhe, Hitzewallungen, Schlafstörungen und andere typischen Symptome, welche die Lebensqualität von Frauen teilweise erheblich beeinträchtigen, können durch eine Hormonersatztherapie ursächlich wirksam behandelt werden.“

Ich berate Sie gern, stehe nach ausführlicher gynäkologischer Untersuchung und Beratung einschließlich Hormonbestimmung durch Blutspiegelbestimmung als Partnerin für körperliche, psychische und möglicherweise sexualle Probleme in dieser Lebensphase zur Verfügung.

Dabei werde ich mit Ihnen gemeinsam immer die niedrigste effektiv dosierte medikamentöse Behandlung und Behandlungsdauer wählen.

Es werden naturidentische Hormonpräparate sowie das Rimkustherapiekonzept verwandt.

Behandlung von Beckenbodenerkrankungen einschließlich Inkontinenzsprechstunde und modernste Botox Therapie.

Psychiatrie

Angst und Panik (Steigerung der Angst) sind normale biologische Reaktionen auf Gefahr. In einer Bedrohungssituation kommt es zu Veränderungen der biologischen Funktionen die den Körper auf Flucht oder Kampf vorbereiten. Atemfrequenz und Herzschlag beschleunigt sich, der Blutdruck steigt, das Sehen ändert sich (Pupillen weiten sich). Dazu kommt eine psychische Komponente mit Anspannung, gesteigerter Aufmerksamkeit, Schreckhaftigkeit.

Wie fast alle biologischen Prozesse kann auch das Angstsystem gestört sein, es kommt dann zum Auftreten der genannten Phänomene entweder ohne erkennbaren Grund (Panikstörung) oder durch einen irrationalen Grund (Panikstörung mit Phobie). Außerdem ist das Angst-Regulationssystem bei manchen Menschen scheinbar in seinem Sollwert verstellt. In diesem Fall werden eine Vielzahl von Denkinhalten (in Bezug auf die Zukunft, die Gesundheit, zu Angehörigen) angstgefärbt wahrgenommen. Man spricht dann von einer generalisierten Angststörung.

Häufig haben Betroffene von Panikstörungen eine „Arztodyssee“ hinter sich. Bei plötzlichem Herzklopfen, verändertem Sehen, Todesangst wird häufig zunächst die Rettungsstelle aufgesucht, danach der Internist, Kardiologe etc. Durch die immer wieder eintretenden Traumatisierungen durch die vermeintliche Lebensgefahr kommt es zur Entwicklung von Depressionen, durch das Vermeiden der phobischen Auslöser (z.B. öffentliche Verkehrsmittel) kommt es zu einer schweren Störung der Alltagskompetenzen. Häufig ist es sehr schwierig für die betroffenen Menschen eine Einsicht in das Vorliegen einer psychischen Erkrankung zu gewinnen. Werden Angst- und Panikstörungen nicht behandelt so droht eine Chronifizierung.

Angst- und Panikstörung sind sehr gut behandelbar! Neben der Psychotherapie gibt es sehr gut wirksame und verträgliche medikamentöse Behandlungsoptionen als Ergänzung oder Alternative zu einer Verhaltenstherapie. Medikamente mit einem Abhängigkeitspotenzial sind in der modernen psychiatrischen Behandlung nahezu verzichtbar. „Beruhigungstabletten“ verschlimmern eine Angststörung in vielen Fällen und sollten unbedingt vermieden werden.

Gerade Menschen die unter Angststörungen leiden haben häufig Angst vor den Nebenwirkungen von Medikamenten; um so wichtiger ist hier das vertrauensvolle Miteinander von Betroffenem und Arzt. Wir bemühen uns die Sorgen unserer Patienten wahrzunehmen und wenn eine medikamentöse Behandlung angezeigt ist diese nach sorgfältiger Beurteilung der individuellen Situation auszuwählen. Die Therapie der Erkrankung erfolgt bei uns selbstverständlich entsprechend den Leitlinien der deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN).

Die Depression ist eine der häufigsten Erkrankungen in Deutschland, die für die Betroffenen oft mit einem enormen Leidensdruck einhergeht. Daher ist es uns ein Anliegen, eine genaue Zuordnung des Krankheitsbildes sowie eine zielgerichtete Behandlung anzubieten. Die Diagnostik erfolgt im Rahmen eines Anamnesegesprächs und kann u.a. Labordiagnostik, eine spezielle psychologische Testung, die neurologische Untersuchung sowie eine Bildgebung mittels Magnetresonanztomographie beinhalten.

Häufig treten Symptome wie Interessenverlust, Antriebsmangel und Stimmungstief auf. Ferner leiden die Patienten häufig unter Schlafstörungen, Gewichtszunahme oder – verlust sowie Konzentrationsstörungen. Neben vielen weiteren Symptomen können auch Ängstlichkeit, Grübeln und körperliche Beschwerden im Rahmen einer Depression auftreten.

Die Therapie der Erkrankung erfolgt bei uns entsprechend den Leitlinien der deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN). Dabei kann eine medikamentöse Behandlung indiziert sein. Es geht in erster Linie darum, eine antidepressive Wirkung zu erreichen, aber auch eine Schlafstörung oder begleitende Angstsymptome können gezielt behandelt werden. Häufig kann eine psychotherapeutische Intervention bzw. die Kombination aus medikamentöser und psychotherapeutischer Behandlung sinnvoll sein. Großen Wert legen wir auch auf die begleitende psychosoziale Beratung.

Unterstützung durch Verhaltenstherapie bei:

  • Depressionen und Burnout: Erschöpfungszustände, Stress-Syndrom, Insuffizienzgefühl
  • Angststörungen: Panikattacken, Soziale Ängste, Phobien, Generalisierte Angststörungen
  • Belastungs- und Anpassungsstörungen: Schwierigkeiten bei der Bewältigung belastender Lebensumstände
  • Psychosomatische Störungen und körperliche Beschwerden, für die sich keine organische Ursache finden lässt.
  • Persönlichkeitsakzentuierungen, die in der Interaktion mit anderen Menschen zu Problemen führen

Unser Therapie- und Behandlungskonzept
Die oben genannten Störungen werden verhaltenstherapeutisch behandelt. Die Verhaltenstherapie ist eine von den Krankenkassen anerkannte, wissenschaftliche Heilmethode. Die moderne Verhaltenstherapie vereinigt eine große Anzahl unterschiedlicher Techniken und Behandlungsmaßnahmen. Sie alle gehen davon aus, dass menschliches Verhalten, Denken, Fühlen und teilweise sogar körperliche Reaktionen erworben, also erlernt werden und – wenn sie sich als unangemessen oder problematisch erweisen – verändert werden können.

Die Verhaltenstherapie zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass sie gegenwartsbezogen, problemlöseorientiert und ressourcenorientiert ausgerichtet ist..

Ziel ist es, in einem überschaubaren Zeitrahmen möglichst konkrete Lösungswege zu erarbeiten und dabei Ihre Kompetenzen und Ressourcen zu nutzen. Wesentliche Merkmale der Verhaltenstherapie sind außerdem der transparente Ablauf sowie die aktive Mitarbeit der Patienten und Patientinnen.

Je nachdem, ob Sie Ihre Probleme eher individuell oder in Zusammenhang z.B. mit einer bestehenden Partnerschaft behandelt wissen möchten, werden wir Einzel- oder Paargespräche miteinander vereinbaren. Prinzipiell besteht auch die Möglichkeit an einer Gruppentherapie teilzunehmen.

Vor Therapiebeginn finden ein bis fünf Gespräche statt (die sogenannten probatorischen Sitzungen), in dem wir uns ein Bild von Ihrem Anliegen machen können und Sie uns kennen lernen können. In diesen Gesprächen werden wir Ziele und das weitere Vorgehen erarbeiten.

Die Therapie erfolgt alltagsbegleitend in kontinuierlichen Einzelsitzungen über einen Zeitraum von mehreren Monaten hinweg. Die Sitzungen dauern in der Regel 50 Minuten und finden nach Absprache statt. Je nach Indikation ist mit einer Dauer zwischen 1 und 10 Sitzungen für Beratungsgespräche, zwischen 10 und 25 Sitzungen bei einer Kurzzeittherapie sowie zwischen 25 und 45 Sitzungen bei einer Langzeittherapie zu rechnen.

Ihre Daten und die Inhalte der Gespräche unterliegen der ärztlichen Schweigepflicht.

Fachübergreifend

Botulinumtoxin ist ein Nervengift, dass stark verdünnt als Medikament (Handelsname Botox®, Dysport®, Xeomin®) seit über 25 Jahren bei neurologischen Erkrankungen eingesetzt wird. Das Medikament wird mit einer sehr dünnen Nadel injiziert und erzeugt eine Schwächung des überaktiven Muskels. Durch sorgfältige Auswahl der Muskeln, der Injektionsstellen und der Dosierungen kann die Behandlung individuell sehr gut angepasst und die Wirkstärke exakt gesteuert werden. Dies ist hilfreich z.B. bei Spastik nach Schlaganfall und bei bestimmten Bewegungsstörungen wie dystonem Schiefhals oder Lidkrämpfen.

Bei therapieresistenter Dranginkontinenz wird ambulant mithilfe einer Blasenspiegelung Botulinumtoxin in die Blasenmuskulatur gespritzt und damit die Blasenkapazität deutlich verbessert. Dieser Effekt hält 6-9 Monate an und kann beliebig wiederholt werden.

Dr. Michael de Groot hat 15 Jahre Erfahrung in der Anwendung von Botulinumtoxin und hat in mehreren Spezialambulanzen für Bewegungsstörungen gearbeitet. Herr Dr. de Groot ist zertifizierter Anwender der Deutschen Gesellschaft für Neurologie.

In unserer Spezialsprechstunde am Mittwochnachmittag am barrierefreien Standort Wittenau bieten wir Ihnen:

  • Untersuchung und Beratung bei Spastik und Dystonien
  • eine individuell angepasste Injektionsbehandlung mit Botulinumtoxin bei allen zugelassenen neurologischen Indikationen (Armspastik nach Schlaganfall, Blepharospasmus, Hemispasmus fazialis, dystoner Schiefhals, chronische Migräne) sowie bei kosmetisch störenden Falten
  • neurophysiologische Untersuchung bei Verdacht auf Unwirksamkeit von Botulinumtoxin z.B. durch Antikörperbildung

Bitte beachten Sie: Bei bereits erfolgter Vorbehandlung mit Botulinumtoxin sind bei einer Übernahme der Behandlung Angaben zur Dosierung und zum Injektionsschema erforderlich.

Armspastik nach Schlaganfall
Nach einem Schlaganfall (Hirninfarkt, Hirnblutung) kann es zu einer spastischen Lähmung einer Körperhälfte kommen. Botulinumtoxin ist zur Behandlung der spastischen Lähmung des Armes nach Schlaganfall zugelassen. Durch die Injektion von Botulinumtoxin in die betroffenen Muskeln kommt es zu einer Abnahme der unwillkürlichen Muskelanspannung (Spastik). Der betroffene Arm kann besser physiotherapeutisch und ergotherapeutisch beübt werden. Oft kommt es durch die Behandlung auch zu einer Schmerzreduktion und Funktionsverbesserung. Leider ist Botulinumtoxin nicht zugelassen zur Behandlung der Beinspastik nach Schlaganfall oder bei Spastik im Rahmen anderer Erkrankungen.

Blepharospasmus
Als Blepharospasmus bezeichnet man ein unwillkürliches Zusammenkneifen der Augenlider eines oder auch beider Augen. Dieser Zustand kann sehr störend sein und zu einer erheblichen Sehbehinderung führen. Durch die Injektion von Botulinumtoxin in die lidrandnahe Muskulatur kann das ungewollte Zusammenkneifen verhindert werden.

Hemispasmus fazialis
Als Hemispasmus fazialis bezeichnet man unwillkürliche Muskelzuckungen einer Gesichtshälfte. Dieser Zustand ist für den Betroffenen sehr unangenehm und lästig und führt häufig zum sozialen Rückzug. Durch die Injektion von Botulinumtoxin in die betroffene Gesichtsmuskulatur können diese Zuckungen verhindert werden.

Dystoner Schiefhals (Zervikale Dystonie, Torticollis spasmodicus)
Der dystone Schiefhals ist gekennzeichnet durch überaktive Muskeln am Hals oder Nacken, die zu einer unwillkürlichen (dystonen) Drehung oder Neigung des Kopfes und des Halses führen. Die Behandlung mit Botulinumtoxin stellt die Methode der ersten Wahl dar. Botulinumtoxin wird nur in die überaktiven Muskeln injiziert, was zur Wiederherstellung des Gleichgewichtes im Zusammenspiel der verschiedenen Halsmuskeln führt. Ein häufig begleitendes Kopfwackeln wird hierdurch ebenfalls oft gebessert.

Chronische Migräne
Eine chronische Migräne liegt vor, wenn pro Monat an mindestens 15 Tagen Kopfschmerzen bestehen, davon mindestens 8 Tage mit Migräne. In diesem Fall und wenn andere vorbeugende Behandlungsversuche zur Besserung der Migräne erfolglos waren, kann eine Behandlung mit Botulinumtoxin (Botox®) erfolgen. Botulinumtoxin wird hierbei in Triggerpunkte und überaktive Muskeln im Kopfbereich und Nacken injiziert. Die Wirkung beruht auf der muskulären Entspannung und der Beeinflussung von schmerzauslösenden Substanzen (Blockade von Schmerzmediatoren).

Faltenbehandlung
Sorgenfalten, Zornesfalten und Krähenfüße lassen ein Gesicht älter erscheinen. Botulinumtoxin ist eine sichere und wirksame Behandlungsoption, die der äußeren Anwendung von Gesichtscremes oder Gesichtsmasken weit überlegen ist.

Infektionsschutz in der Praxis

Wir bitten Sie durch die aktuelle Lage bis auf Weiteres allein zum Termin zu erscheinen, ohne Begleitung und ohne Kinder.

Bitte beachten Sie, der Eintritt ist nur noch mit einer FFP-Maske erlaubt.

Mund-Nasen-Bedeckungen als Tuch oder selbstgenähte Masken sind nicht gestattet.

Dies dient dem Infektionsschutz für Sie und das Personal.

Sprechzeiten in Wittenau

Reguläre Sprechzeiten
Montag09.00 – 17.00 Uhr
Dienstag09.00 – 18.00 Uhr
Mittwoch09.00 – 19.00 Uhr
Donnerstag09.00 – 17.00 Uhr
Freitag09.00 – 13.00 Uhr

Sprechzeiten in Frohnau

Bitte beachten Sie die veränderten Sprechzeiten am 14.06. und 16.06.2021.

14.06.2021: geschlossen
16.06.2021: geschlossen

Rezepte und Überweisungen können an den anderen Standorten abgeholt werden.

Reguläre Sprechzeiten

Montag09.00 – 17.00 Uhr
Dienstag08.00 – 14.00 Uhr
Mittwoch12.00 – 20.00 Uhr
Donnerstag08.30 – 15.30 Uhr
Freitag09.30 – 13.30 Uhr
Infektionsprophylaxe Coronavirus

Sehr geehrte Patient:Innen,

wir haben unsere Covid-19 bezogenes Pandemie-Konzept erweitert und gehen damit wieder über die Empfehlungen unserer Fachgesellschaften hinaus.

Wir führen eine Temperaturmessung bei allen bestellten Patient:Innen durch, bei fieberhaften Temperaturen ergibt sich unter Umständen daraus die Notwendigkeit einen Covid-19 Test durchzuführen. Bitte beachten Sie aber weiterhin, dass beim Vorliegen von Erkältungssymptomen immer Ihr Hausarzt der primäre Ansprechpartner ist. Kommen Sie gesund durch diese Zeit.

Ihr Praxisteam